Teilweise Entspannung auf dem Schweizer Immobilienmietmarkt

Beitrag vom 14.03.2019

 Alle 3 Fotos anzeigen

Mit Spannung hat RE/MAX Switzerland die Zahlen des 4. Quartals 2018 zum Schweizer-Mietmarkt erwartet. Endlich sind sie da. Private Mieter können sich freuen, denn die Marktmieten für Neu- und Altbau sind in einigen Regionen seit Oktober 2018 stark gesunken. Für Geschäftsleute gibt es weniger erfreuliche Neuigkeiten, denn die Mieten für Büroflächen steigen weiter.

Neu- und Altbaumieten sinken

Anfang 2019 hat der Raumentwickler Fahrländer die neuesten Statistiken zum Immobilienmietmarkt in der Schweiz veröffentlicht. Private Mieter können etwas aufatmen, denn in vielen Regionen sanken die Immobilienmieten auch im letzten Quartal des Jahres 2018.

Besonders deutlich verringerten sich die privaten Wohnungsmieten für Neu- und Altbau im Wallis und Tessin. Am spürbarsten sank der Mietpreisindex im Vergleich zum Vorquartal allerdings im Alpenraum. Hier rutschte er für Altbau von – 3,9 % auf -7,0 %. und bei Neubau von -4,5 % auf -8,2 %.

 

Aber auch in der restlichen Schweiz blieben die Wohnungsmieten für Mietwohnungen Ende 2018 relativ stabil bzw. sanken leicht. Nur im Kanton Schaffhausen bleibt der Mietmarkt angespannt. Hier war auf dem Wohnungsmarkt ein deutlicher Anstieg der Mieten zu verzeichnen.

Die Mieten bei Büroflächen steigen

Die Mieten für Büroflächen haben dagegen in vielen Regionen der Schweiz weiter angezogen. Während die Mietpreissituation in der Gegend um den Genfer See im 3. Quartal 2018 noch recht entspannt war, war im letzten Quartal auch dort ein spürbarer Mietanstieg von +1,7 % zu verzeichnen. Am stärksten stiegen die Büromietpreise für Immobilien in der Ostschweiz. Hier kletterte der Mietpreisindex für Bürohäuser von 4,4 % auf satte 6,4 %.


 

Teilen auf

0