Wohneigentum: Zu geringes Angebot in grossen Agglomerationen

Beitrag vom 09.02.2022
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Die pandemiebedingte Nachfrageveränderung nach grösseren und tendenziell eher ländlichem Wohnraum hält weiter an. Doch dürfte dies nur ein kurzfristiger Gegentrend sein. Problematisch ist vor allem das zu knappe Angebot von Wohneigentum in grossen Agglomerationsgebieten.

 

Die Corona-Pandemie hat im Bereich Wohneigentum zu einer verstärkten Nachfrage nach grösseren und tendenziell eher ländlichem Wohnraum geführt. Wie etwa Auswertungen des Beratungs- und Forschungsunternehmens FPRE zeigen, sind 2021 die Preise für Wohneigentum schweizweit um insgesamt 3,7 Prozent angestiegen, dabei kam es flächendeckend über alle Regionen zu steigenden Preisen. Zudem wies das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) darauf hin, dass aktuell grössere Wohnungen mit Balkon, Aussenbereich und einem Zimmer zusätzlich besonders gefragt seien – Angebote, die eher auf dem Land als in der Stadt zu finden sind.

 

Eine pandemiebedingte Nachfrageveränderung nach grösserem und tendenziell eher ländlichem Wohnraum nimmt auch RE/MAX wahr, die in der Schweiz mit rund 250 Immobilienmaklerinnen und Immobilienmaklern vertreten und so mit lokalen Gegebenheiten vertraut sind. Doch sieht RE/MAX die gestiegene Popularität des Landes als temporärer Natur an: „Es handelt sich um einen kurzfristigen Gegentrend, denn die Verdichtung der urbanen Zentren bleibt der politische Auftrag“, sagt Rainer Jöhl CEO von RE/MAX.

 

„Der Mittelstand als Leidtragender“

Doch RE/MAX nimmt wahr, dass nicht immer dort gebaut wird, wo auch die Nachfrage besteht: “Bedauerlicherweise wird genau in den grossen Agglomerationen fast kein Angebot an Eigentumswohnungen geschaffen. Grosse Wohnbaugenossenschaften erhalten den Zuschlag für Mietkasernen. Und was auf den Eigentümermarkt kommt, wird von vermögenden, solventen Privatpersonen als sichere Anlage erworben und anschliessend vermietet. Für Städter gilt offenbar: „Kaufen Sie, was auch immer Sie kaufen können“, so Rainer Jöhl.

 

RE/MAX sieht diese Entwicklung als problematisch an: „Es stellt sich die Frage, inwieweit die Politik diesen Missstand erkannt hat, denn die Leidtragenden dieser Politik ist der Mittelstand. Die Durchschnittsfamilie ohne Erbschaft oder überdurchschnittlichem Erwerbseinkommen“, sagt Rainer Jöhl.

 

Das knappe Angebot, die tiefen Zinsen, der Anlagenotstand sowie das Bevölkerungswachstum führt dazu, dass die Schere zwischen der wirtschaftlichen Tragbarkeit von Wohneigentum und den tatsächlich erzielten Verkaufspreisen immer grösser wird. Diese „Immobilienblase“ besteht seit über 10 Jahren und wird immer grösser. Rainer Jöhl befürchtet, dass dieser Zustand auch bei leicht steigenden Zinsen weiter anhalten wird. Das Wohnen in den eigenen vier Wänden ist den Menschen viel wert.

 

Der Immobilienprofi von nebenan

Theoretisches Wissen reicht nicht aus, um in diesem anspruchsvollen Markt erfolgreich zu sein. Die RE/MAX Immobilienexpertinnen und Immobilienexperten sind regional gut verankert. So können sie rasch reagieren und überraschen ihre Kundinnen und Kunden immer wieder mit «Geheim-Tipps». Die Tatsache, dass dank der grossen Nachfrage immer mehr Immobilien in den grossen Maklernetzwerken einen neuen Käufer oder Käuferin finden, ist auch bei RE/MAX eine Tatsache. RE/MAX Immobilienmakler/-innen wissen über die lokalen Gegebenheiten des Immobilienmarkts Bescheid und stehen in engem Austausch mit den regional organisierten RE/MAX Büros.

 

In den letzten fünf Jahren hat sich RE/MAX zu einem Netzwerk von Qualitätsimmobilienmaklerinnen und -immobilienmaklern entwickelt. Einmal jährlich vergibt RE/MAX umsatzbezogene Auszeichnungen und honoriert so die Leistungen des Netzwerks.

 

2021 war The RE/MAX Collection Immobiliare a Ascona das beste Büro im Netzwerk. Das erfolgreichste Team stammt ebenfalls aus dem Kanton Tessin „Team Volker Nies“ RE/MAX Immobiliare a Lugano. Den Preis für den besten Einzelmakler im 2021 durfte Thomas Wegmüller von The RE/MAX Collection Immobilien in Klosters entgegennehmen.

 

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